gefaltete Haende Verwirf mich nicht,
wenn ich alt bin!
Verlass mich nicht,
wenn meine Kräfte
Schwinden. (Ps. 71,9)




Unser Leitbild

Das Leben eines jeden Menschen ist Geschenk Gottes.
Gottes JA zum Leben ist die Grundlage unseres gemeinsamen caritativen Auftrages.
Jesus Christus wandte sich in besonderer Weise den hilfsbedürftigen und kranken Menschen zu.

In jedem Menschen, dem wir uns zuwenden, begegnen wir Gott.
Unser Dienst ist die Verwirklichung der christlichen Nächstenliebe,
wie sie uns in der Heiligen Schrift in Matthäus 22, 37-39 überliefert ist. Dort heißt es:

"Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.
Das ist das wichtigste und erste Gebot.
Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

Gemäß diesem Schriftwort von Gottesliebe, Nächstenliebe und Selbstliebe versuchen wir unseren caritativen Auftrag im Alltag zu erfüllen.
Alle Mitarbeiter sind eingeladen in unserer heutigen Zeit diesen Dienst mit zu tragen und mit zu leben.
Das Leitbild stellt für uns einen verbindlichen Orientierungsrahmen dar. Unsere Aufgabe ist es, dieses Leitbild mit Leben zu füllen.

„Was Bedürfnis der Zeit, ist der Wille Gottes“


Begegnung in Wert und Würde Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Dieser Grundgedanke jedes menschlichen Miteinanders prägt unser Handeln und Tun. Das bedeutet für uns als caritative Einrichtung im täglichen Miteinander:

Wir tun unseren Dienst im Geist der christlichen Nächstenliebe.

Wir begegnen jedem Menschen in seiner Vielfältigkeit, im Reichtum seiner Lebenserfahrung und im Bewusstsein unserer eigenen Stärken und Schwächen.

Wir respektieren jeden als „Persönlichkeit“.

Wir nehmen Fähigkeiten des Einzelnen wahr und fördern sie.

Wir schenken jedem Menschen unsere Anerkennung für das, was er ist und leistet.

Ein Lebensraum für Menschen, die uns anvertraut sind.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Bewohner unseres Hauses mit dem Reichtum ihrer Lebenserfahrung, ihrer Prägung, ihren Wünschen und Bedürfnissen.
Für die Arbeit im Geiste unseres caritativen Auftrages bedeutet das:

Wir respektieren die persönlichen Rechte des Einzelnen in jeder Situation, insbesondere das Recht auf Information und Privatsphäre.

Wir fördern den Kontakt der Bewohner mit ihren Angehörigen.

Wir erhalten die Integration in das soziale Umfeld durch Veranstaltungen und Vereinsdarbietungen,
sowie Gebräuche und Feste im Kirchenjahr und zu den entsprechenden Jahreszeiten.

Wir nehmen uns Zeit für die Menschen, um ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern und zu erhalten.

Unser Anliegen ist es, die Lebensqualität des alten Menschen in jeder Phase zu sichern und zu verbessern.

Wir ermutigen die uns anvertrauten Menschen, ihr Alter, ihre Krankheit oder Behinderung auch als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung zu begreifen.

Wir versuchen eine Atmosphäre der Geborgenheit, des Vertrautseins, der Heimat, zu schaffen, durch Kennen und Anerkennen der Lebensgeschichte des Einzelnen.

Unsere Pflege ist ganzheitlich angelegt, richtet sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und orientiert sich am Bedürfnis des Bewohners.

Wir achten die Menschen unabhängig von Volkszugehörigkeit, Religion, Geschlecht, Andersartigkeit, gesellschaftlichem Ansehen, Einkommen und Alter.

Wir begleiten Sterbende in ihrer letzten Lebensphase und orientieren uns dabei an ihrem religiösen und kulturellen Hintergrund.

Ein Ort des Miteinanders für Menschen, die mit uns arbeiten.

Unsere Arbeit wird in besonderer Weise geprägt durch Mitarbeiter der verschiedenen Arbeitsbereiche,
die sich gegenseitig wertschätzen und verantwortungsvoll miteinander umgehen.
Im täglichen Miteinander und im Geiste unseres caritativen Auftrages bedeutet das für jeden Mitarbeiter:

Wir wissen um die Wichtigkeit unserer Aufgabe und sehen uns als Teil des Ganzen mit Kompetenz und Verantwortung.

Deshalb bilden wir uns kontinuierlich weiter.

Wir motivieren uns gegenseitig durch Anerkennung der Leistung.

Durch unterschiedliche Fähigkeiten und Begabungen ergänzen wir uns in unserer Arbeit.

Wir erkennen unsere eigenen Grenzen an und suchen den fachlichen Austausch.

Wir sehen Konflikte als berechtigten Ausdruck gegensätzlicher Meinungen. Wir nehmen Kritik an und bleiben im sachlichen Dialog.

Dienstplangestaltung und Schichtdienste, Anforderungen der Organisation und Bedürfnisse der Bewohner
erfordern von uns eine hohe Flexibilität und Einsatzbereitschaft.

Wir suchen den Kontakt zu Mitarbeitern, Bewohnern und deren Angehörigen und respektieren ihre Anliegen.

Wir pflegen einen guten Informationsaustausch mit den Dienstleistern, die zum Wohle unserer Bewohner tätig sind.

Wir gehen miteinander freundlich und rücksichtsvoll um.

Wir unterstützen und fördern das Engagement Ehrenamtlicher.

Die Mitarbeitervertretung strebt ein vertrauensvolles, konstruktives und kooperatives Miteinander an.

Ein Raum der Kommunikation

Das Miteinander in unserer Einrichtung lebt von der Kommunikation.
Wir reden miteinander und hören hin. Im Geiste unseres caritativen Auftrages bedeutet das für die Hausleitung und Mitarbeiter:

Wir praktizieren einen kooperativen Führungsstil unter Berücksichtigung verschiedener Interessen und Aufgabenbereiche und
beteiligen unsere Mitarbeiter an den Entscheidungen.

Wir informieren die Mitarbeiter rechtzeitig über alles, was für ihren Arbeitsbereich und ihre Tätigkeit,
sowie für die Gesamteinrichtung wichtig ist.

Wir begleiten und beraten einzelne Mitarbeiter, sowie Teams, in geeigneter Weise, durch Praxisanleitung und Supervision.

Wir wollen miteinander im Gespräch bleiben. Das erreichen wir durch regelmäßig stattfindende Team-Besprechungen.

Die täglichen Anliegen der Bewohner bringen wir in wertschätzender Weise in internen „Übergaben“ zur Sprache.

Wir suchen den direkten Weg zum Gesprächspartner und gehen mit vertraulichen Informationen sorgsam um.

Wir unterstützen das Engagement der Mitarbeitervertretung.

Wir kommunizieren in angemessener Weise mit den politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Vertretern
des öffentlichen Lebens zum Wohle der Bewohner und unserer Institution.

Die Aus-, Fort- und Weiterbildung

Wir unterstützen unsere Mitarbeiter sich fachlich und menschlich weiter zu entwickeln.
Zur Erfüllung der uns ge-stellten Aufgaben und im Geiste unseres caritativen Auftrages, stehen für uns folgende Angebote im Vordergrund:

Wir stellen Ausbildungsplätze zur Verfügung und garantieren eine bestmögliche praktische Ausbildung durch kontinuierliche Praxisbegleitung.

Wir unterstützen die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

Wir besprechen mit allen Mitarbeitern ihre Arbeitsplatzsituation und ihre beruflichen Perspektiven.

Wir fördern Fort- und Weiterbildung in Bezug auf Teamfähigkeit und Kommunikation.

Wir begleiten unsere neuen Mitarbeiter während ihrer Einarbeitungszeit.

Wir eröffnen Wege der Auseinandersetzung mit christlichen Werten und machen spirituelle Angebote.

Unsere wirtschaftliche Verantwortung

Wir unterliegen den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungen unserer Zeit. Für unsere Arbeit im Geiste unseres caritativen Auftrages bedeutet dies:

Wir handeln nach wirtschaftlichen Prinzipien.
Damit streben wir die langfristige Sicherung und Stabilität der Einrichtung im Interesse der alten Menschen und unserer Mitarbeiter an.

In diese Verantwortung nehmen wir alle mit hinein.

Mit den finanziellen Mitteln werden wir bestmöglichst wirtschaften, um den Bedürfnissen unserer Bewohner, sowie den Mitarbeitern gerecht zu werden.

Wir sorgen für zielgerichtete Investitionen und für eine sachgerechte Ausstattung.

Durch unser Qualitäts-Management-System (QAC) garantieren wir langfristig einen hohen Qualitätsstandard.

Wir übernehmen Mitverantwortung für unsere Schöpfung und Umwelt indem wir mit den uns anvertrauten Gütern sorgsam umgehen.

Ein Teil des öffentlichen Lebens

Wir sind räumlich und strukturell in ein soziales, kirchliches, politisches und gesellschaftliches Umfeld eingebunden.
Im Geiste unseres caritativen Auftrages ist es uns wichtig, unsere Ziele und unsere Arbeit in dieses Umfeld einzubringen:

Wir fördern den Kontakt zwischen den Generationen durch Teilnahme unserer alten Menschen am öffentlichen Leben.

Als Einrichtung stehen wir in Kontakt mit unserem Träger, der Ordensgemeinschaft, dem Gesetzgeber, den Kostenträgern und den Vertretern der Kommunen.

Wir kooperieren mit anderen sozialen Institutionen.

Wir suchen Kontakt zum öffentlichen Leben in der Stadt.

Wir entwickeln uns stetig weiter und bleiben offen für Erneuerungen, auch im Vergleich mit anderen sozialen Einrichtungen.

Ein Blick in die Zukunft

baumgeaest

Unsere Aufgabe ist es, das Leitbild mit Leben zu füllen. Im Bild eines Baumes gesprochen:
Orientieren wir uns an unserer christlichen Wurzel.
Erfahren das Leben in unserer Organisation
als stetiges Wachsen, und sind,
wie die Zweige eines Baumes, in die Zukunft hinein
offen für neue Ideen, Anregungen und Visionen.

Hier können Sie sich unser Leitbild als pdf-Datei herunterladen.

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