Verwirf mich nicht,Unser Leitbild
Das Leben eines jeden Menschen ist Geschenk Gottes.In jedem Menschen, dem wir uns zuwenden, begegnen wir Gott.
Unser Dienst ist die Verwirklichung der christlichen Nächstenliebe,
wie sie uns in der Heiligen Schrift in Matthäus 22, 37-39 überliefert ist. Dort heißt es:
Gemäß diesem Schriftwort von Gottesliebe, Nächstenliebe und Selbstliebe versuchen wir unseren caritativen Auftrag im Alltag zu erfüllen.
Alle Mitarbeiter sind eingeladen in unserer heutigen Zeit diesen Dienst mit zu tragen und mit zu leben.
Das Leitbild stellt für uns einen verbindlichen Orientierungsrahmen dar. Unsere Aufgabe ist es, dieses Leitbild mit Leben zu füllen.
„Was Bedürfnis der Zeit, ist der Wille Gottes“
Dieser Grundgedanke jedes menschlichen Miteinanders prägt unser Handeln und Tun. Das bedeutet für uns als caritative Einrichtung im täglichen Miteinander:
Wir tun unseren Dienst im Geist der christlichen Nächstenliebe.Wir begegnen jedem Menschen in seiner Vielfältigkeit, im Reichtum seiner Lebenserfahrung und im Bewusstsein unserer eigenen Stärken und Schwächen.
Wir respektieren jeden als „Persönlichkeit“.Wir nehmen Fähigkeiten des Einzelnen wahr und fördern sie.
Wir schenken jedem Menschen unsere Anerkennung für das, was er ist und leistet.Ein Lebensraum für Menschen, die uns anvertraut sind.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Bewohner unseres Hauses mit dem Reichtum ihrer Lebenserfahrung, ihrer Prägung, ihren Wünschen und Bedürfnissen.Wir respektieren die persönlichen Rechte des Einzelnen in jeder Situation, insbesondere das Recht auf Information und Privatsphäre.
Wir fördern den Kontakt der Bewohner mit ihren Angehörigen.Wir erhalten die Integration in das soziale Umfeld durch Veranstaltungen und Vereinsdarbietungen,
sowie Gebräuche und Feste im Kirchenjahr und zu den entsprechenden Jahreszeiten.
Unser Anliegen ist es, die Lebensqualität des alten Menschen in jeder Phase zu sichern und zu verbessern.
Wir ermutigen die uns anvertrauten Menschen, ihr Alter, ihre Krankheit oder Behinderung auch als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung zu begreifen.Wir versuchen eine Atmosphäre der Geborgenheit, des Vertrautseins, der Heimat, zu schaffen, durch Kennen und Anerkennen der Lebensgeschichte des Einzelnen.
Unsere Pflege ist ganzheitlich angelegt, richtet sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und orientiert sich am Bedürfnis des Bewohners.Wir achten die Menschen unabhängig von Volkszugehörigkeit, Religion, Geschlecht, Andersartigkeit, gesellschaftlichem Ansehen, Einkommen und Alter.
Wir begleiten Sterbende in ihrer letzten Lebensphase und orientieren uns dabei an ihrem religiösen und kulturellen Hintergrund.Ein Ort des Miteinanders für Menschen, die mit uns arbeiten.
Unsere Arbeit wird in besonderer Weise geprägt durch Mitarbeiter der verschiedenen Arbeitsbereiche,Wir wissen um die Wichtigkeit unserer Aufgabe und sehen uns als Teil des Ganzen mit Kompetenz und Verantwortung.
Deshalb bilden wir uns kontinuierlich weiter.Wir motivieren uns gegenseitig durch Anerkennung der Leistung.
Durch unterschiedliche Fähigkeiten und Begabungen ergänzen wir uns in unserer Arbeit.Wir erkennen unsere eigenen Grenzen an und suchen den fachlichen Austausch.
Wir sehen Konflikte als berechtigten Ausdruck gegensätzlicher Meinungen. Wir nehmen Kritik an und bleiben im sachlichen Dialog.Dienstplangestaltung und Schichtdienste, Anforderungen der Organisation und Bedürfnisse der Bewohner
erfordern von uns eine hohe Flexibilität und Einsatzbereitschaft.
Wir pflegen einen guten Informationsaustausch mit den Dienstleistern, die zum Wohle unserer Bewohner tätig sind.
Wir gehen miteinander freundlich und rücksichtsvoll um.Wir unterstützen und fördern das Engagement Ehrenamtlicher.
Die Mitarbeitervertretung strebt ein vertrauensvolles, konstruktives und kooperatives Miteinander an.Ein Raum der Kommunikation
Das Miteinander in unserer Einrichtung lebt von der Kommunikation.Wir praktizieren einen kooperativen Führungsstil unter Berücksichtigung verschiedener Interessen und Aufgabenbereiche und
beteiligen unsere Mitarbeiter an den Entscheidungen.
Wir begleiten und beraten einzelne Mitarbeiter, sowie Teams, in geeigneter Weise, durch Praxisanleitung und Supervision.
Wir wollen miteinander im Gespräch bleiben. Das erreichen wir durch regelmäßig stattfindende Team-Besprechungen.Die täglichen Anliegen der Bewohner bringen wir in wertschätzender Weise in internen „Übergaben“ zur Sprache.
Wir suchen den direkten Weg zum Gesprächspartner und gehen mit vertraulichen Informationen sorgsam um.Wir unterstützen das Engagement der Mitarbeitervertretung.
Wir kommunizieren in angemessener Weise mit den politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen VertreternDie Aus-, Fort- und Weiterbildung
Wir unterstützen unsere Mitarbeiter sich fachlich und menschlich weiter zu entwickeln.Wir stellen Ausbildungsplätze zur Verfügung und garantieren eine bestmögliche praktische Ausbildung durch kontinuierliche Praxisbegleitung.
Wir unterstützen die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter.Wir besprechen mit allen Mitarbeitern ihre Arbeitsplatzsituation und ihre beruflichen Perspektiven.
Wir fördern Fort- und Weiterbildung in Bezug auf Teamfähigkeit und Kommunikation.Wir begleiten unsere neuen Mitarbeiter während ihrer Einarbeitungszeit.
Wir eröffnen Wege der Auseinandersetzung mit christlichen Werten und machen spirituelle Angebote.Unsere wirtschaftliche Verantwortung
Wir unterliegen den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungen unserer Zeit. Für unsere Arbeit im Geiste unseres caritativen Auftrages bedeutet dies:Wir handeln nach wirtschaftlichen Prinzipien.
Damit streben wir die langfristige Sicherung und Stabilität der Einrichtung im Interesse der alten Menschen und unserer Mitarbeiter an.
Mit den finanziellen Mitteln werden wir bestmöglichst wirtschaften, um den Bedürfnissen unserer Bewohner, sowie den Mitarbeitern gerecht zu werden.
Wir sorgen für zielgerichtete Investitionen und für eine sachgerechte Ausstattung.Durch unser Qualitäts-Management-System (QAC) garantieren wir langfristig einen hohen Qualitätsstandard.
Wir übernehmen Mitverantwortung für unsere Schöpfung und Umwelt indem wir mit den uns anvertrauten Gütern sorgsam umgehen.Ein Teil des öffentlichen Lebens
Wir sind räumlich und strukturell in ein soziales, kirchliches, politisches und gesellschaftliches Umfeld eingebunden.Wir fördern den Kontakt zwischen den Generationen durch Teilnahme unserer alten Menschen am öffentlichen Leben.
Als Einrichtung stehen wir in Kontakt mit unserem Träger, der Ordensgemeinschaft, dem Gesetzgeber, den Kostenträgern und den Vertretern der Kommunen.Wir kooperieren mit anderen sozialen Institutionen.
Wir suchen Kontakt zum öffentlichen Leben in der Stadt.Wir entwickeln uns stetig weiter und bleiben offen für Erneuerungen, auch im Vergleich mit anderen sozialen Einrichtungen.
Ein Blick in die Zukunft
Unsere Aufgabe ist es, das Leitbild mit Leben zu füllen. Im Bild eines Baumes gesprochen:
Orientieren wir uns an unserer christlichen Wurzel.
Erfahren das Leben in unserer Organisation
als stetiges Wachsen, und sind,
wie die Zweige eines Baumes, in die Zukunft hinein
offen für neue Ideen, Anregungen und Visionen.